Mein Yoga-Weg begann 1985 mit einem Einblick in Kundalini-Yoga. Ich war sofort fasziniert, und beeindruckt integrierte ich Yoga in mein Leben. 1990 ließ ich mich in die Mantra-Meditation einweihen. 1997 tauchte ich in Indien im Yoga-Niketan-Āśram in Rishikesh erstmalig in die „Welt des Yoga“ ein und lernte, Meditation als Herzstück des Yoga zu begreifen. Eine von vielen Erfahrungen, die mein Leben tiefgreifend veränderten.
Mein Wissensdurst ließ mich 1998 in Indien eine vierwöchige Ausbildung zur Yogalehrerin im Vivekānanda-Āśram in Bangalore absolvieren. Dabei begegnete ich dem Sanskrit- und Vedānta-Lehrer, Svāmī Dayānanda Sarasvatī (1930 - 2015), der mich lehrte, alte Yoga-Texte und Sanskrit, eine alt-indische Sprache, zu verstehen. Sie sind noch heute aktuell und bedeutsam. Seiner spirituellen Philosophie fühle ich mich zutiefst verbunden.
Es war und ist mir eine Herzensangelegenheit, Menschen mit Yoga zu stärken und ihre Gesundheit zu erhalten. Nach meiner Yoga-Ausbildung in Indien lernte ich Yoga von Krishnamacharya und Desikachar bei den Yoga-Lehrenden und Ärzt*innen, Dr. Imogen Dalmann und Martin Soder, kennen und schätzen. Sie unterrichteten individuell und passten die Übungen den persönlichen Voraussetzungen an. Bei ihnen fand ich mein „Yoga-Zuhause“. Sie bildeten mich zur Yogalehrerin BDY/EYU* aus und schulten mich in individueller, therapeutischer Begleitung. Aus ihren Erfahrungen und ihrem Wissensschatz wuchs ein starkes Fundament, aus dem ich heute schöpfe.
Śriram, der Lehrer der Lehrenden, lernte ebenfalls von Krishnamacharya und Desikachar. Seit 2014 lehrt er mich, die Tiefe der Yoga-Schriften und āyurvedischen Weisheiten in meinen Lebensalltag und in meine Arbeit einfließen zu lassen. Yoga ist ein essentieller Teil meines Lebens, der mich immer wieder aufs Neue vitalisiert und erfüllt.
Viele Menschen erleben sich als von ihren Gefühlen getrennt. Sie spüren sich selbst nicht oder wenig. Im traumasensiblen Yoga lernen wir, mit uns selbst in Verbindung zu kommen und Körperpartien wieder wahrzunehmen. Traumata bilden sich im Körper-Gedächtnis ab. Über das sensorische Wahrnehmen können sich die Spürfähigkeit entwickeln und psychische Blockaden sich lösen.
*) Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland / Europäische Yoga Union
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